Meldepflicht für Hausgeflügel

Geflügelhaltung im StallBild vergrößern

Aufgrund der Ausbreitung der Geflügelpest in Europa weist die Tierseuchenkasse auf die Meldepflicht für Hausgeflügel hin. Dies betrifft nicht nur die Meldung von Hühnern, Enten Gänsen und Puten, sondern auch die Haltung von Wachteln, Tauben und anderem Nutzgeflügel. Die Meldung von Ziergeflügel ist nicht erforderlich.

Bei einem eventuellen Ausbruch der Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen übernimmt die Tierseuchenkasse neben den Kosten der Tierwertverluste auch die Kosten für angeordnete Maßnahmen, wie Untersuchungen, die Entsorgung von Tieren und/oder die Reinigung und Desinfektion von Ställen. Sind die Tiere bei der Tierseuchenkasse nicht gemeldet, dann muss der Tierhalter die Kosten, die teilweise erheblich sein können, selbst tragen. Für die Anmeldung Ihrer Geflügelhaltung bei der Tierseuchenkasse bitten wir um Verwendung des Meldeformulars:

Unter der Angabe der Geflügelart, des Standortes und der Zahl der Tiere können Sie ihre Meldung auch formlos per Post, Fax oder E-Mail bei der Tierseuchenkasse abgeben. Eine Anmeldung per Telefon ist aufgrund der Beitragspflicht nicht möglich.

Der Beitrag für kleine Geflügelbestände beträgt 10 €/Jahr (Mindestbeitrag) und wird einmal jährlich erhoben. Die Beiträge pro Tier können Sie hier einsehen: